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10 Tricks, die das Baby beruhigen

Monsieur Bébé BabywippenBabys können in den ersten Lebensmonaten oder auch während spezieller Entwicklungsphasen Eltern einige Nerven kosten: Die Kleinen scheinen sich nicht beruhigen zu lassen, was auch immer man tut. Es nervt die Dreimonatskolik mit Bauchschmerzen, das Baby ist überreizt oder schreit wegen eines Entwicklungsschubes – da liegen schon bald die Nerven der Eltern oder der ganzen Familie blank. Doch für jede noch so anstrengende Situation mit Kind lohnt es sich, ein paar Tricks beruhigender Art zu kennen, um sie im Falle eines Falles auszuprobieren. Der Clou: Die meisten Tricks zum Beruhigen sind sehr einfach anzuwenden und zu merken, wie Sie gleich sehen werden.

Warum schreien oder quengeln Babys?

10 Tricks, die das Baby beruhigenDamit das Beruhigen besser klappt, sollten Sie wissen, warum Babys eigentlich schreien oder sich durch Quengeln bemerkbar machen. Erst, wenn man die möglichen Gründe versteht, kann man nämlich auch entsprechend auf seinen Nachwuchs eingehen. Zudem entsteht dann weniger Panik darüber, ob es dem Kind gut geht oder es wegen etwas Ernsterem schreit. Was also bringt Babys dazu, lauthals auf sich aufmerksam zu machen?

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  • Das Bedürfnis nach Nähe: Babys werden neun Monate im Mutterleib getragen und sind es gewohnt, wohlbehalten im Körper der Mutter getragen zu werden. Auch evolutionsbedingt sehnen sich Babys nach der Nähe ihrer Eltern – hier fühlen sie sich sicher und geborgen. Alleine im Bett liegen gelassen zu werden, bedeutet für Babys jedoch eine gewisse Hilflosigkeit, sodass sie durch das Schreien die Nähe zu den Eltern erwirken wollen.
  • Hunger: Babys haben einen sehr kleinen Magen, der sich noch entwickeln muss. Aus diesem Grund nehmen sie zu Beginn kleinere Portionen Milch zu sich – und müssen sich eben öfter bemerkbar machen, um den häufigen Hunger gestillt zu bekommen. Nicht selten ist das alle zwei Stunden der Fall.
  • Unwohlsein: Der kleine Körper muss erst in seine Umgebung hineinwachsen. Bauchweh durch die berühmten Dreimonats-Koliken, Schmerzen im Mundraum durch das Zahnen oder auch Schmerzen durch einen wunden Po können dazu führen, dass sich das Kind unwohl fühlt und das auch ausdrückt.
  • Reizüberflutung: Obwohl Reize akustischer, optischer und sensorischer Art die Sinne des Kindes fördern, können sie manchmal schlichtweg zu viel sein. Ist das Baby zu vielen Reizen auf einmal ausgesetzt, hat es Schwierigkeiten dabei, sie zu verarbeiten – und zeigt das dementsprechend auch.

Prüfen Sie zunächst, ob das Baby wegen einer vollen Windel oder Hunger schreit. Ist das der Fall, lässt es sich durch das Windel-Wechseln oder Füttern sehr schnell beruhigen – wenn nicht, schreit das Baby aus anderen Gründen und möchte anderweitig beruhigt werden. Mit unseren Tipps klappt allerdings auch diese Herausforderung im Alltag mit Neugeborenem gut.

Diese Tipps helfen beim Beruhigen – unsere Top10

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie als Eltern selbst einen kühlen Kopf bewahren. Das ist leichter gesagt als getan, wenn das Baby pausenlos weint und nichts zu helfen scheint. Doch je ruhiger Sie in solch stressigen Situationen trotz Ihrer Anstrengung bleiben, desto besser: Dann spürt das Kind nämlich, dass Sie nicht beunruhigt sind und auch es selbst eigentlich keinen Grund dazu hat. Ihre Gelassenheit kann sich also auch auf das Baby auswirken, wenn dieses empfänglich dafür ist. Spürt das Baby allerdings, dass Sie selbst auch aufgewühlt sind, beunruhigt dies es nur weiter.

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Tipp Nummer Eins: Den kleinen Finger anbieten

Das Baby ist satt und frisch gewechselt? Es friert und schwitzt nicht und hat scheinbar auch keine Schmerzen? Dann könnte es sein, dass es sich einfach durch das Nuckeln beruhigen möchte. Steht die Brust der Mutter hierzu gerade nicht zur Verfügung, kann der Schnuller herhalten. Alternativ können Sie dem Baby aber auch den kleinen, sauberen Finger anbieten: Mit der Unterseite nach oben sanft in den Mund gelegt, wird der Saugreflex des Kindes aktiviert und es kann sich beruhigen.

Übrigens: Dieser Trick funktioniert auch ganz gut bei den zahlreichen Untersuchungen durch den Kinderarzt, die in den ersten Lebenswochen anstehen. Nimmt das Baby Schnuller nicht an, lässt es sich auf diese Weise meist sehr gut beruhigen.

Tipp Nummer Zwei: Eltern-Kind-Tanz aufs Parkett legen

Schaukeln, Wippen und sanftes Hin- und Herwiegen haben Babys zur Beruhigung am liebsten. Schließlich erinnern diese Bewegungen an die Zeit im geschützten Mutterleib – gleichzeitig liefern sie Nähe zu den Eltern und damit Geborgenheit. Legen Sie also ein kleines, sanftes Tänzchen ein, das Ihrer beider Laune verbessern wird. Ob zu sanfter Musik oder während Sie fröhlich vor sich hin summen: Früher oder später wird sich das Baby dabei beruhigen können und eventuell sogar einschlafen. Probieren Sie es aus!

Übrigens: Damit Sie selbst das Schaukeln und Wippen nicht immer vornehmen müssen, können Sie auf Babywippen oder Babyschaukeln und –Wiegen setzen.

Diese bieten folgende Vor- und Nachteile:

Vor- und Nachteile von Babywippen

  • Sie haben beide Hände frei und können zwischenzeitlich anderen Aufgaben nachgehen
  • Sie können selbst zwischenzeitlich verschnaufen und sich ausruhen
  • das Baby erhält einen sicheren Platz zum Beruhigen
  • Babywippen und –wiegen sind meist mit beruhigenden Melodien ausgestattet
  • sie können den Nachwuchs sogar zum Einschlafen bringen
  • viele Modelle sind zudem mit Spielwaren ausgestattet
  • oftmals sorgen umfassende Geräte für Überreizungen
  • nicht immer lässt sich das Baby durch Wippen und Wiegen beruhigen
  • Wippen oder Wiegen sind meist nur bis zum vierten oder fünften Lebensmonat des Kindes geeignet und danach nicht mehr sicher genug
  • zu langes Liegen in den Modellen kann für die Haltung schädlich sein

Tipp Nummer Drei: Das Tragetuch auspacken

Babys wollen am liebsten Rund um die Uhr bei Mama oder Papa sein, ganz klar. Dass dabei Hausarbeit, Geschwister und wichtige Aufgaben links liegen bleiben, ist ebenfalls logisch. Packen Sie daher ein Tragetuch aus, das Sie um sich binden können. Sitzt Ihr Baby erst einmal sicher in dem Tuch, können Sie es tragen, während Sie alle wichtigen Dinge erledigen – denn Sie haben beide Hände frei. Ihr Nachwuchs fühlt sich geborgen und sicher, während Sie Ihren Alltag nicht ganz so sehr vernachlässigen müssen. Eine Win-Win-Situation für beide!

Übrigens: Tragetücher sind nicht teuer und kommen längst in allen Farben und Designs daher. Achten Sie auf einen leichten Stoff, der möglichst atmungsaktiv ist, um sich selbst das Tragen zu erleichtern.

Tipp Nummer Vier: Einfach weitergeben

Sie versuchen nun bereits seit einiger Zeit, das Baby zu beruhigen und sind mit Ihrem Latein am Ende? Dann bitten Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin, das Baby zu übernehmen. Der Wechsel macht sich auch beim Baby bemerkbar, sodass es darauf nicht selten mit Beruhigung reagiert. Manchmal sehnen sich die Kleinen eben nach der Nähe des anderen Elternteils oder dessen etwas abgewandelte Art, zu beruhigen. Machen Sie es sich daher leichter, indem Sie die Aufgabe untereinander aufteilen.

Tipp Nummer Fünf: Das Bäuchlein massieren

In den ersten Lebensmonaten sind Bauchschmerzen für Babys leider nahezu an der Tagesordnung. Da Magen und Darm noch nicht ausgereift arbeiten, sind Blähungen und Co. die Übeltäter. Helfen Sie Ihrem Nachwuchs, indem Sie die Beine hin und wieder sanft anwinkeln und das Bäuchlein ganz sachte massieren. Auch der sogenannte Flieger-Griff kann dabei helfen, Blähungen und Bauchweh loszuwerden.

Tipp Nummer Sechs: Kinderquatsch zur Belustigung

Möchte das Baby keine Ruhe haben, sondern unterhalten werden, sind Grimassen und Albernheiten aller Art die beste Form von Beruhigung. Lassen Sie ruhig Ihre Fantasie spielen und albern Sie herum, als wären Sie selbst noch ein Kind: Das hebt nicht nur die Laune der ganzen Familie an, sondern wirkt beim Baby meist wahre Wunder. Natürlich können hierzu auch Spielwaren zum Einsatz kommen, die das Baby toll oder besonders spannend findet.

Tipp Nummer Sieben: Reize minimieren

Ist das Baby von allen Reizen schlichtweg überfordert, sollten Sie ihm dabei helfen, zur Ruhe zu kommen. Dimmen Sie das Licht, schalten Sie Musik, Fernseher und Co. aus und minimieren Sie alle weiteren Reize durch Spielwaren oder Ähnliches. Dann tragen Sie Ihren Schatz in aller Ruhe hin und her, bis dieser die Reizüberflutung verarbeiten konnte. Achten Sie möglichst auch schon tagsüber darauf, dass nicht zu viele Reize auf das Baby einwirken, um solche Situationen künftig zu vermeiden.

Tipp Nummer Acht: Pucken für Geborgenheit

Im Mutterleib haben die Babys ein Gefühl von wohliger Enge erfahren, einen Platzmangel, der Sicherheit und Geborgenheit vermittelte. Wenn Sie Ihr Baby zur Beruhigung pucken, vermitteln Sie ihm genau diese Gefühle wieder. Dazu müssen Sie aber die nötige Technik kennen und beherrschen, zu welcher Sie online zahlreiche Anleitungen finden. Auch Ihre Hebamme kann Ihnen diesen Trick zeigen.

Tipp Nummer Neun: Monotone Geräusche abspielen

Sanfte Musik kann Babys helfen, sich zu beruhigen – doch viel häufiger sind es recht monotone Geräuschabfolgen, die Ihrem Nachwuchs die nötige Beruhigung liefern. Das liegt daran, dass Neugeborene noch den rhythmischen Herzschlag aus dem Mutterleib gewohnt sind und mit absoluter Stille nichts anfangen können. Aus diesem Grund können Sie Einschlafhilfen mit ähnlichen Geräuschen einsetzen, die den Herzschlag nachahmen.

Tipp Nummer Zehn: Aussitzen

So viel Mühe Sie als Eltern sich auch geben: Manchmal hilft kein Versuch weiter und das Baby möchte einfach nur herausschreien, was es auf dem Herzen hat. In diesem Fall heißt es: Kühlen Kopf bewahren und die Situation aussitzen. Blieben Sie bei Ihrem Kind, um diesem Sicherheit zu vermitteln – aber suchen Sie für einen kurzen Moment einen anderen Raum auf, bevor es Ihnen zu viel wird. Auch eine kurze Verschnaufpause dieser Art kann Ihnen beiden behilflich sein.

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