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Babys entspannen lassen

BABY-PLUS BabywippenBabys sind nicht immer ruhig und ausgeglichen: So kommt es gerne einmal vor, dass der Nachwuchs unruhig ist, schreit und sich nicht so schnell wieder beruhigen lässt. Doch es gibt durchaus verschiedene Optionen, mit denen Sie Ihrem Baby dabei helfen, zu entspannen. Mehr darüber verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Wunderbar entspannend: Herumtragen

Babys entspannen lassenDas Herumtragen ist eine einfache aber zumeist sehr effektive Methode, dank der sich viele Babys relativ schnell beruhigen. Zu den Gründen hierfür gehört einerseits die Tatsache, dass die Berührung beziehungsweise der Körperkontakt zu Mama beziehungsweise Papa Geborgenheit ausstrahlen und somit sehr beruhigend wirken. Andererseits trägt das Herumlaufen und die damit einhergehende, „schaukelnden“ Bewegungen ebenfalls dazu bei, dass sich ein Baby entspannt.

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Alternative: Babywippen

Das Herumtragen eines Babys ist allerdings auf Dauer sehr anstrengend. Sollten Mama und Papa zudem beispielsweise auch noch unter gesundheitlichen Problemen, wie etwa Rückenschmerzen, leiden, dann ist das Tragen des Babys oftmals sogar nur noch unter Schmerzen möglich. Erleichterung verschafft hier jedoch eine Babywippe. Damit können Sie Ihr Kind ganz einfach in den Schlaf wiegen, ohne es Herumtragen zu müssen. Zusätzlich empfiehlt es sich, dass Sie währenddessen mit Ihrem Baby beruhigend reden und/oder ihm etwas Entspannendes vorsingen.

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Dank Vorsingen zu einem entspannten Baby

Ebenso wie das Herumtragen gehört auch das Vorsingen zu den bekannteren Methoden, um ein Baby zu entspannen. Die Stimme der Eltern ist beruhigend bekannt und die Melodie des Liedes trägt zusätzlich dazu bei, dass der Nachwuchs einschlafen möchte. Achten Sie hier jedoch unbedingt darauf, ein Lied auszuwählen, dass beruhigend und entspannend wirkt. Sehr gut bieten sich dazu beispielsweise Gute-Nacht-Lieder an.

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Bei einem lustigen, lauten Lied wird Ihr Kind dagegen eher „aufgeputscht“ und wach, als dass es sich beruhigt und vielleicht sogar einschläft. Die folgende Tabelle zeigt als Beispiel einige Dinge auf, die beruhigend wirken oder eher für das Gegenteil sorgen:

Beruhigend Eher aufputschend
selbst Vorsingen Fernseher
Spieluhren mit langsamen Liedern beziehungsweise Schlafliedern Radio
Mobile mit oder ohne leiser, beruhigender Melodie Hörspiele

Rituale sind wichtig

Immer wieder hört und liest man es: Rituale sind wichtig. Das gilt jedoch auch bereits für Babys. So sorgt ein geregelter Tagesablauf mit eingespielten Ritualen für Sicherheit und Geborgenheit. Dementsprechend bietet es sich somit zum Beispiel an, abends, vor dem Zubettgehen, keine Unternehmungen mehr durchzuführen, die das Kind unnötig „aufputschen“. Wesentlich besser ist es dagegen, wenn Sie Ihr Baby langsam auf das Schlafengehen vorbereiten, in dem etwa der Fernseher ausgeschaltet wird und allgemein in der Familie Ruhe einkehrt. Anschließend gehen Sie beispielsweise in das Kinderzimmer, dimmen das Licht und singen Ihrem Nachwuchs noch ein Gute-Nacht-Lied vor.

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Die Badewanne: Entspannung mithilfe von Wasser

Baden ist in der Regel ebenfalls eine sehr gute Möglichkeit, um Ihrem Kind etwas Entspannung zukommen zu lassen. Das warme Wasser, das am besten mit speziellen Baby-Badezusätze kombiniert wird, wirkt herrlich beruhigend. Dementsprechend bietet es sich an, das Baden am besten dann durchzuführen, wenn Ihr Kind noch wach ist aber es nicht mehr allzu lange dauert, bis es normalerweise schläft. Sollte Ihr Sohn beziehungsweise Ihre Tochter jedoch bereits müde sein, dann verschieben Sie das Baden besser, denn dies wäre für Ihr Baby dann zu anstrengend.

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Frische Luft und Spazierengehen

Das Spazierengehen an der frischen Luft kann ebenfalls dafür sorgen, dass sich Ihr Baby entspannt und einschläft. In der „großen, weiten Welt“ kommt es zu vielen Eindrücken, die Ihr Kind zunächst einmal verarbeiten muss, was jedoch natürlich auch anstrengend ist. Dazu gesellt sich die Wärme, Geborgenheit und das „Schaukeln“ des Kinderwagens, sodass sich Ihr Baby dennoch wunderbar geborgen fühlt und sicherlich bald einschläft. Sehr hilfreich kann es hier auch sein, wenn sich der Hunger meldet und Sie Ihr Kind stillen beziehungsweise ihm/ihr die Flasche geben. Denn mit einem „vollen“ Bauch schläft es sich im Allgemeinen gut.

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Tipp: Als Ort, für einen ruhigen Spaziergang, bietet sich zum Beispiel ein Gang durch Wald und Wiese oder einen Park, in dem nicht allzu viele Leute unterwegs sind an. Am besten vermeiden Sie Plätze, an denen es zu laut ist.

Massagen tragen zur Entspannung bei

Nicht nur Erwachsene, sondern auch Babys mögen es in der Regel sehr gerne, wenn man sie berührt, streichelt und massiert. Dementsprechend bietet es sich an, dass Sie sich beispielsweise von Ihrer Hebamme einige Massagetechniken zeigen lassen und/oder sich diesbezüglich etwa im Internet oder in einschlägigen Fachbüchern hierüber informieren. Wenn Sie sich in Bezug auf die Ausführung nicht sicher sind, dann fragen Sie am besten vorab bei der Hebamme oder auch bei Ihrem Kinderarzt nach.

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Tipp: Bei Ausführung der Massage ist es jedoch auch sehr wichtig, dass Sie sich einen ruhigen, entspannten Zeitpunkt aussuchen. Um Babys entspannen zu lassen, können Sie auch getrost einmal die Türklingel und das Telefon ausschalten. So verschaffen Sie sich eine ruhige Zeit zu Zweit, die auch Sie selbst genießen dürfen.

Vor- und Nachteile von Babymassagen

  • glücklichere, ruhigere Babys
  • das Stresslevel der Eltern sinkt mit
  • erhöhtes Wohlbefinden bei Kind und Eltern
  • nimmt etwas Zeit in Anspruch

Entspannte Eltern

Vergessen Sie aber ebenfalls nicht, dass nicht nur Ihr Baby entspannen und zur Ruhe kommen sollten, sondern auch Sie selbst. Kinder spüren es, wenn die Eltern unruhig, gestresst und angespannt sind. So ist es absolut ratsam, dass Sie zum Beispiel auch einmal die Dienste von Oma und Opa, oder einem anderen Babysitter, in Anspruch nehmen, und etwas für sich selbst tun. Vielleicht legen Sie sich während der Zeit, in denen Ihr Baby seine Großeltern besucht, zum Anlass, um ganz einfach einige Stunden zu schlafen. Denn in der Regel fehlt es Eltern üblicherweise an ausreichend Schlafstunden, wodurch es oftmals zur Gereiztheit und Anspannung kommt. Über eine längere Zeit hinweg kann zu wenig Schlaf auch durchaus zu gesundheitlichen Problemen führen. Oder Sie schauen einfach einmal etwas fern, pflanzen in Ihrem Garten einige Blumen oder genießen selbst eine herrliche Massage. Nutzen Sie die freie Zeit am besten ganz einfach dazu, um einige Dinge zu erledigen aber vor allem, um selbst zu entspannen. Ihre entspannte Haltung wird sich auf Ihr Baby übertragen, sodass die Chancen sehr gut stehen, dass Ihr Baby wieder zur Ruhe kommt.

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Bildnachweise: Adobe Stock / ivan kmit, Amazon / BABY-PLUS

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