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Wie viel Schlaf braucht ein Baby?

Kinderkraft BabywippenKommt ein Baby zur Welt, stellt es die Welt der Eltern vollkommen auf den Kopf. Die Nacht wird zum Tag und umgekehrt, man lernt einander erst einmal kennen und muss sich in seinen neuen Rollen als Eltern zurechtfinden – auch als Paar. Schlaf ist dabei für die meisten Eltern das größte und schwierigste Thema, denn an diesen ist (gefühlt) erst einmal nicht mehr zu denken. Entweder, weil das Baby auch in der Nacht ständig beruhigt werden möchte, oder weil es oft gestillt werden will. Obwohl ein Baby gerade zu Beginn recht viel Schlaf braucht, findet dieser nur selten komplett in der Nacht statt. Warum das so ist und wie viel Schlaf Babys wirklich benötigen, möchten wir in diesem Artikel klären.

Wissenswertes über den Schlaf neugeborener Babys

Wie viel Schlaf braucht ein Baby?Kommt ein Baby zur Welt, hält es in der Regel noch nicht viel von dem typischen Tag-Nacht-Rhythmus, den wir kennen. Das liegt daran, dass Neugeborene einen ganz anderen Bedarf an Schlaf und Mahlzeiten haben, als es bei Erwachsenen der Fall ist – außerdem entwickelt sich das Gefühl für Tag und Nacht erst mit der Zeit. Unterbrochen wird das recht hohe Schlafbedürfnis von Neugeborenen nur durch das Bedürfnis, gestillt bzw.  gefüttert zu werden, oder dem Bedarf nach Nähe. Auch ändern sich die Schlaf- und Wachzeiten bei Neugeborenen ständig, weil Entwicklungsschübe diese vollkommen durcheinander bringen oder aber kein Rhythmus den Alltag des Kindes bestimmt, an den es sich gewöhnen kann. Rituale sind daher von Anfang an wichtig für die gesamte Familie.

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Das Schlafbedürfnis in den verschiedenen Lebensphasen

Wie bereits erwähnt, ändert sich das Schlafbedürfnis von Babys mit der Zeit und kann auch zwischendurch stark variieren. Generell benötigen Babys in diesem Alter aber so viele Stunden Schlaf:

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  • Neugeborene in den ersten Lebensmonaten: 16-18 Stunden Schlaf
  • Babys ab drei Monaten: 14-16 Stunden
  • Babys ab fünf Monaten: 10-14 Stunden
  • Babys ab acht Monaten: ca. 12- 13 Stunden Schlaf
  • Babys ab dem ersten Lebensjahr: ca. 11 Stunden Schlaf

Bitte beachten Sie: Das Schlafbedürfnis kann sich von Kind zu Kind stark unterscheiden, sodass Ihr Sprössling vielleicht mit deutlich weniger Schlaf auskommt, als oben genannt wurde. Auch ist es normal, wenn Ihr Kind mehr schläft oder sich häufiger ausruht – insbesondere, wenn es sehr aktiv ist. Wundern oder sorgen Sie sich daher nicht, wenn Ihr Nachwuchs seinen Schlaf etwas anders regulieren möchte.

Auch sollten Sie wissen, dass der Schlafbedarf von Kindern bis ins Kleinkindalter hin nicht in der Nacht eingeholt wird, sondern über Tag und Nacht verteilt. Aus genau diesem Grund kann es sein, dass Babys nachts gefühlt häufiger wach und aktiv sind, als am Tag. Mit der Zeit wird das Schlafen am Tag jedoch immer mehr verringert, bis das Kind schließlich nur noch ein Mittagsschläfchen tagsüber einlegt und ansonsten nachts ausreichend Schlaf bekommt.

Wie Sie Ihrem Kind zu einem gesunden Schlaf verhelfen

Wenn Sie Ihrem Kind zu einem besseren Schlafverhalten verhelfen wollen, können Sie von Beginn an auf Rhythmen und Regelmäßigkeit setzen. Babys haben noch kein Tag-Nacht-Gefühl, eignen sich dieses aber recht schnell an, wenn man ihnen dabei hilft. Legen Sie vor dem Schlafengehen bestimmte Rituale ein, die Ihrem Baby signalisieren, dass die Familie sich jetzt zur Nachtruhe begibt. Das können unter anderem diese Dinge sein:

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  • Bad nehmen oder umfassende Pflege am Abend
  • Einschlafmusik oder eine Geschichte im abgedunkelten Raum
  • Stillen um eine bestimmte Uhrzeit vor dem Zu-Bett-Gehen
  • Einschalten eines bestimmten Nachtlichts oder Mobiles

Auch ist sehr wichtig, einen konstanten Tagesrhythmus beizubehalten. Nehmen Sie Spaziergänge, Mittagsschläfchen und Fütterungen möglichst zu denselben Tageszeiten vor. Das vermittelt Ihrem Kind Sicherheit, denn es kann bald erahnen, wann welche Aktivitäten anstehen. Gewöhnt sich das Kind außerdem an diesen Rhythmus, wird es in etwa zur selben Zeit müde und schläft bald besser durch.

Vorteile eines konstanten Tagesrhythmus Nachteile
  • das Baby gewöhnt sich schnell an Schlafzeiten und wird zu entsprechender Uhrzeit müde
  • der Schlaf kann dadurch verbessert werden – dies ist aber nicht garantiert
  • auch ältere Geschwister erhalten so ein besseres Gefühl für den Tagesablauf
  • dem Baby wird Sicherheit vermittelt
  • auch für Sie entstehen auf diese Weise im Alltag mehr Erholungsphasen
  • hält man sich einmal nicht an den üblichen Ablauf, wird der Schlafrhythmus des Kindes schnell durcheinander gebracht
  • durch Wachstumsschübe oder Entwicklungsphasen kann das Kind trotz Tagesrhythmus schlecht schlafen oder die Nacht zum Tag machen
  • Termine und Zwischenfälle werden den Tagesablauf schnell durcheinander

Was zum Schlaf Neugeborener zu beachten ist

Damit Babys ruhig und sicher schlafen können und ihr recht hohes Schlafbedürfnis gedeckt wird, ist es wichtig, dass sie einen entsprechenden Schlafplatz erhalten. Für Neugeborene eignet sich beispielsweise ein Beistellbett im Elternzimmer sehr gut, da es das nächtliche Füttern erleichtert und dafür sorgt, dass die Eltern immer ein Auge auf Ihren Nachwuchs halten können. Zudem vermittelt es dem Baby Nähe zu den Eltern, die beruhigend wirkt. Das Bett sollte eine möglichst gute Luftzirkulation ermöglichen, damit sich verbrauchte Luft nicht staut und beim Baby Atemprobleme verursachen kann. Eine gute, luftdurchlässige Matratze mit guter Stütze für die Wirbelsäule ist ebenso wichtig, wie ein möglichst ruhiger und Reiz-freier Ort zum Schlafen.

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Mittagsschläfchen sollten möglichst nicht in Babywippen abgehalten werden, da diese in der Regel keine ergonomische Haltung ermöglichen und schlecht für den Rücken des Kindes sind. Besser eignen sich hierfür Baby-Hängematten oder Babywiegen mit eigener Matratze.

Tipp: Wer möchte, kann Einschlafhilfen mit monotonem Soundeffekt hinzuziehen, um dem Kind das Einschlafen zu erleichtern. Monotone Geräusche erinnern nämlich an den Mutterleib und beruhigen daher sehr gut.

Unser Fazit: Babys Schlaf nicht überbewerten

Fakt ist: Sich an den Alltag mit Neugeborenen zu gewöhnen, fällt vielen Eltern gerade wegen dem unregelmäßigen und unterbrochenen Schlafverhalten der Babys schwer. Auch machen sich viele Familien schnell sorgen, wenn das Baby nachts besonders viel schreit, häufig quengelig ist oder scheinbar nicht richtig schlafen möchte. Doch sich deswegen Stress zu bereiten, ist nicht wirklich hilfreich. Zu einem regelmäßigeren Rhythmus und guten Schlaf kann man dem Baby vielmehr verhelfen, wenn man sich um einen konstanten Tagesablauf kümmert. Mit Abendritualen und besonderen Aktivitäten vor dem Schlafengehen signalisieren Sie Ihrem Kind, dass die Schlafenszeit ansteht und bereiten es besser auf diese vor.

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